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Wipotec Wiege- und Positioniersysteme GmbH

Wipotec Wiege- und Positioniersysteme GmbH

Projektblatt für die Inforegio Datenbank

Projekt Name: Entwicklung einer intelligenten Dual-Energy Technik zur Qualitätskontrolle in der Lebensmittelproduktion
Fonds: Ziel: Programm:   Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)  Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung Operationelles Programm „Wachstum durch Innovation“ im Zeitraum 2007-2013P2-H2-4  
Land: Deutschland
Region: Rheinland-Pfalz
Thema/Themen: Forschung und Entwicklung im Bereich der Röntgenscanner zur Verbesserung der Detektion von Fremdköpern in Lebensmitteln
Projekthintergrund und Ziele: Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines leistungsfähigen und dennoch kostengünstigen Röntgensystems mit Dual-Energy Technik inkl. der hierzu notwendigen Detektoren und der Bildverarbeitungssoftware. Eine wesentliche Verbesserung soll bei der Separation von Glas, Keramik, Steinen oder auch Kunststoffteilen sowie Knochensplittern insbesondere in heterogenen Produkten bei  Qualitätskontrollen der Lebensmittelindustrie erreicht werden.
Darüber hinaus soll durch diese Technik die Fehlauswurfrate gerade bei schwierigen Produkten nochmals reduziert werden. Auf diese Art und Weise werden Lebensmittel nicht unnötig aus der Produktion ausgeschleust und bei anschließenden Laborkontrollen vernichtet.  
Projektbeschreibung: Forschung und Entwicklung
Was ist der Nutzen des Projekts? Bei der heutigen Lebensmittelproduktion soll durch eine Vielzahl von Qualitätskontrollen die Lebensmittelsicherheit gewährleitest werden.
In klassischen Röntgensystemen beruht die Fremdkörpersuche in der Hauptsache auf Unterschiede in der Massendichte zwischen Gutprodukt und Fremdkörpern bzw. Abweichungen, welche die strukturbedingten Produkteffekte übersteigen. In solchen Systemen sind daher Fremdkörper, die nur eine leichte Abweichung in der Massendichte gegenüber des eigentlichen Produktes haben, sehr schwer zu detektieren.Mit der Dual-Energy Technik, und damit mit der Kenntnis des spektral unterschiedlichen Verhaltens von Gutprodukt und Fremdkörpern, kann trotz einer ähnlichen Massendichte der beiden eine erfolgreiche Fremdkörperdetektion vorgenommen werden. Dies wiederum begünstigt direkt die Reduktion der Fehlauswurfrate.
 
Im Projekt wurden die grundlegenden Zusammenhänge erarbeitet, die dafür benötigten Materialfilter untersucht und die Vorteile der neuen Technik gegenüber der klassischen Röntgentechnik erarbeitet. 
Aufgrund der gewonnen Erkenntnisse wurden prototypische Anlagen mit entsprechender Auswertetechnik entwickelt und aufgebaut. Mit der neuen technischen Umsetzung wurde das Leistungsspektrum von der gängigen Fremdkörperdetektion wesentlich ausgebaut. So können mit der neuen Anlagentechnik  auch kleine Glassplitter oder flach liegende Glasscherben in  Müsli-Gemischen sowie kleine Knochensplitter oder Knorpel im Bereich der Fleischverarbeitung detektiert werden. Darüber hinaus ist es möglich, den Fettanteil in Fleisch und Fleischprodukten wie Wurstbrät zu bestimmen.
Diese wesentliche Verbesserung der Qualitätskontrolle mit zusätzlich quantitativen Aussagen eröffnet den Zugang zu weiteren neuen Prüfaufgaben.  
Projektkosten: 896.700 €
EFRE Beteiligung: 313.800 €
Nationale Beteiligung: 0,00 €
Programmperiode: 2007 - 2013
Zeitplan: Juni 2012– Juni 2014
Organisation (Projektträger bzw Fördernehmer): Wipotec Wiege- und Positioniersysteme GmbH
Webseite: www.wipotec.de
Zitat eines Begünstigten: Eine Förderung durch EFRE/ Innotop erleichtert mit Sicherheit die Entscheidung, ein größeres Entwicklungsprojekt anzugehen und dort zu investieren. Ferner gibt sie dem Vorhaben auf eine ganz eigene Weise einen zusätzlich verbindlichen Charakter, der für einen zusätzlichen Ansporn sorgt.